Vincent Sauer bespricht die „Heißen Fusionen“ von Christian Filips

Eine sehr schöne, weil triftige Besprechung widmet Vincent Sauer den Heißen Fusionen von Christian Filips: „Filips‘ Gedichte sind nicht Arbeitsnachweis oder ewig verlängerte Abschlussarbeit, sondern radikal subjektive, oft narrative, selbstreflexive ‚poetische Gedanken statt rhetorischer Reflexionen‘ (Marx) … größtenteils – einige sind vielleicht auch schlicht kluge Witze.“ Am liebsten würde ich die ganze Besprechung kopieren, begnüge mich aber mit dem Schluss und verweise auf die Seite der SIGNATUREN, wo die Besprechnung in ihrer Gänze zu lesen steht: „Filips‘ Schreiben geht Wagnisse ein. So billig das klingt: Gerade deshalb, weil sie ein Interesse daran haben, dass man sie versteht. Das funktioniert. Ein Literat aus Fleisch und Blut, der in unserer Zeit eine Biografie hat, dem sich die Welt und er selbst aufdrängen, ist am Werk. In vielen Gedichten heute, die vielleicht Angst haben, pubertär zu wirken, soll dieser Eindruck ja nie niemals nicht aufkommen. Es ist gut, ja aufklärerisch, wenn man beim Lesen immer wieder realisiert, dass man da ist.“

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