Patrick Wilden bespricht „Cute Gedanken“ von Mara Genschel

diner von such

Mara Genschel hat ein neues Buch geschrieben gesimst, und genau genommen (und wie nicht anders zu erwarten) ist es auch kein Buch, sondern ein Urs Engelersches roughbook (Nr. 042, erschienen: Januar 2017), also wörtlich genommen ein „Schmierbuch“, und in der Frage, wie man mit SMS „schmieren“ kann, liegt wohl bereits die erste Pikanterie. […]  Mara Genschel bleibt sich treu: nicht mehr musikalisch zerbrochene Lyrik, keine textuellen Anwürfe auf leere weiße DIN-A5-Seiten (wie in den „Referenzflächen“) – in ihrem „Schmierbuch“ wird die vorprogrammierte Apparatur selbst zur Künstlerin. Der Effekt ist verblüffend – wer Spaß hat an Sprache, sieht in ihrer – gut gemeinten – Zersetzung eine Art von Humor am Werk. „Ich bin diner / von such.“ Wer hätte gedacht, daß Mara Genschel sich mit so klaren Worten zu den Poeten bekennt!

[Die ganze Besprechung bei fixpoetry: http://www.fixpoetry.com/feuilleton/kritiken/mara-genschel/cute-gedanken]

Bestellen von Mara Genschel, Cute Gedanken: bitte gerne über die roughbook-Seite http://roughbooks.ch/books/roughbook042mara-genschelcute-gedanken.html

 

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