Bruno Steiger: Letzte Notizen 106 (Skala A / 8)

Genugtuung muss nicht immer und unbedingt in Vergnügtsein oder Tristesse umschlagen. Verbindet sie sich mit Übermut (oder Ekel), kommt es zu seelischen Vorgängen, die an die ältesten Schichten des Eindrucks rühren, man sei ein Mensch. Dürfte heissen: Hätte man sich und alles, was einen ausmacht, nicht früh genug in die erste und letzte Kopfwehtablette von Hanussen II zurückverwandelt, man würde sich noch jetzt mit der Vorstellung eines „Spiels zwischen Invarianten“ herumschlagen müssen, das weder „auf der Bühne“ noch auf der Bühne des Lebens darstellbar ist. April 2011 / Erster Versuch einer definitiv letzten Notiz.

Advertisements

Ein Kommentar zu „Bruno Steiger: Letzte Notizen 106 (Skala A / 8)

  1. Ich will ja nicht Faust zitieren:“ es irrt der Mensch, solang er strebt“, aber es gibt keinerlei Grund für „definitiv letzte Notizen.“ Alle Leser würden diese Denkanstöße vermissen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s