A Poem A Day – Decksbild

Heute morgen beim Aufstehen stellte ich fest, dass das Blatt mit dem Masken-Gedicht von gestern der Logik seines Texts gefolgt ist und sich selbst verdeckt hat! Für alle, die ähnliche Regenbogenspektakel lieben und nachstellen wollen, hier das Rezept:
achtloser Wurf eines Grün-Teebeutels auf ein beliebiges Manuskript am Boden. Einen Tag warten. Nicht nachsehen, was geschehen ist. Warten, bis man vergessen hat. Dann verärgert aufräumen wollen. (Wieder nichts geschafft) Und siehe da! –
Hm, vermutlich wird das Bewusstsein des Herstellens dieses Rezept von Beginn an vereiteln. Wie nennen wir es also? Wunderbeutel, der zu Füßen lag? Textkörper at work? Drecksbild? Decksbild? Die Kategorie immerhin steht fest: klarer Fall von rough poetry perfomance!

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