Letzte Notizen 68 – Bruno Steiger

Allein im Gebet werden wir unserer genuinen Verlogenheit gerecht.

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7 Kommentare zu „Letzte Notizen 68 – Bruno Steiger

  1. Da stellen sich mir ja die Härchen auf, wie Fragen: WIR wäre bitte wer hier? Die Familie der Lügenbolde? Vom Stamm der genuinen Pinguine? Die Lüge als Wahrheitskategorie? Das VER-Lügen und VER-Logene als unwahrhaftige Lüge wohl gegenüber dem Wahr-Lügen (Aragon)? Das Verlogene gar als Verlegenheit der Lüge? Wie eine Kinderlüge etwa: „Bei Dir da lugt was raus!“ Und dann die Suche nach etwas, das lugt, um es rasch wieder in die Hose zu stopfen und Nesteln und es nistet dieses Etwas sich ein, das aber gar nicht da war und entstellt dich dennoch: noch Tage danach, als Möglichkeit des Lugens, in jedem Blick, den die Umgebung auf dich richtet. Bei solcherlei Plagen, da hilft doch nur beten, nicht wahr?

  2. ich bete gern und viel. und verdanke einer erhörung im januar, daß meine tochter nicht am hals operiert werden mußte. was kann daran falsch, was soll daran verlogen sein?

  3. der satz von bruno steiger hat mir keine ruhe gelassen – und auf einmal kommt es mir so, als könne es sehr wohl möglich sein, gerne, häufig und gut (=erfolgreich) zu beten, und dieser satz wäre dennoch wahr. genau so kommt es mir vor. ich überlege aber weiter.

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